Angebot

Präsentationskompetenz entwickeln

Unterschiedliche Formate für unterschiedliche Ziele und Bedürfnisse

Individuelles Coaching von Lehrenden

Ausgesprochen effizient und differenziert ist das individuelle Lehrenden–Coaching.

Es verläuft in 3 Etappen

  1. Das Briefing-Gespräch. Persönliche Lehr-Geschichte, Lehr-Lern-Ziele und veranstaltungsspezifische Anliegen (ca. 1 Stunde).
  2. Anschließend erfolgt der Besuch in einer konkreten Lehrveranstaltung. Konkrete Praxis, Kriterien basierte Beobachtung und Analyse (ca. 60 – 90 Minuten).
  3. Das Feedback-Gespräch: Austausch, Erörterung, Lernziel-Diskurs und Übungs-Formate bilden den „runden Abschluss“ (60 – 90 Minuten).

Der besondere Charme hier:
Das ist ein maßgeschneidertes Format. Indiviuell, passgenau und bedarfsgerecht. Gesamtdauer ca. 4 Stunden

Das Präsentations-Training in Kleingruppen

Dieses Format besteht aus einer Trainer*in und maximal 6 Teilnehmer*innen.
Dauer: 1.5 Tage stellen erfahrungsgemäß eine sinnvolle und wirksame Einheit dar.

Bedarfs- und Lernziel-Erfassung zu Beginn. Dann werden unterschiedliche Teilaspekte des Präsentierens trainiert und erste Schritte zur Verbesserung getestet.

Die strukturierten Beobachtungsbögen ermöglichen eine Kriterien bezogene Rückmeldung aus mehreren Perspektiven (selbst, Coach, andere Teilnehmer, ggf. Kamera).

Der besondere Charme hier:
Die wechselseitige Unterstützung und Inspiration durch die Fülle im Stil und in der Methodik der Teilnehmer selbst. Die Akteure zeigen, dass es viele Wege zur gelungenen Präsentation gibt. Vielfalt als Reichtum und Chance für die Verbesserung der eigenen Präsentationskompetenzen.

Das Konzept

Die Grundlage unserer Arbeit ist ein
Modell mit 5 Kompetenzfeldern.

Dieses Modell bietet eine erste Orientierung. Die darin enthaltenen Ansätze und Methoden sind vielfach in der Praxis getestet worden.

Die Praxis

Der Lehr-Lern-Alltag birgt für die meisten von uns diverse „Präsentations-Baustellen“. Diese zu bearbeiten, das Fertigkeitsarsenal zu verbessern und zu erweitern, ist das Ziel. In verschiedenen Formaten (Coachings, Workshops, konzeptionelle Lehrberatungen) haben wir Hochschullehrer*innen genau dabei unterstützt. Das oben stehende Modell und die dazu gehörigen Beobachtungs- und Feedback-Bögen (siehe Methoden und Downloads) sind funktionierende Werkzeuge zum Erreichen des Ziels.

Status Quo

In den Hörsälen und Veranstaltungsräumen von Hochschulen und Universitäten wird auf breiter Front präsentiert. In höchst unterschiedlicher Gestalt, variabler Qualität und schwankender Rhetorik findet Lehre statt. Uns beschäftigte von Anfang an die Frage, wie Kriterien der Qualität und Funktionalität in diese Fülle eingepflegt werden können.

Die Herausforderung

Was nun wäre wie zu tun, um z. B. eine Vorlesung klarer zu strukturieren? Über welche Fähigkeiten sollten die Präsentierenden verfügen, so dass eine lernförderliche Veranstaltung stattfindet? Braucht es all die bunten Bilder, sind die faktendichten Tabellen lesbar oder ist der Text zu anspruchsvoll für Novizen? Oder wäre eine kurze Geschichte nicht des Guten genug? Schaffe ich das in 45 Minuten oder sind die 60 Folien eine Überdosis, für mich und die Studierenden?

5 Kompetenzfelder

01. Inhaltliche Aufbereitung

Das Prinzip hier: Didaktisch sinnstiftende Reduktion. Die Frage lautet: „Was lasse ich weg?“ Die Entscheidung, worin die wesentlichen Inhalte bestehen (in Abhängigkeit von Zeit, Lernziel und Zielgruppe), bedarf einer fachkundigen und feinsinnigen Prüfung. Die hier gelisteten Kriterien helfen beim Reduzieren.

  • Sinnstiftende Reduktion
  • Grundlegende Konzepte
  • Relevanz + Bezüge
  • Anschaulichkeit

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02. Persönliche Präsenz

Hier stehen die Ausdrucksformen von Sprache, Stimme und Körper im Fokus. Das bedeutet Einfachheit und Verständlichkeit (Wortwahl und Satzbau). Das heißt Artikulation und Stimmklang, um langfristig gut zu "klingen". Zudem nehmen wir Mimik, Gestik und Haltung als individuelle, nonverbale Ausdrucksformen in den Blick.

  • Sprache
  • Stimme
  • Körper
  • Raum

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03. Struktur + Dynamik

Wie ordne ich die diversen Inhalte an? Ist der „rote Faden“ sichtbar? Ist die Reihenfolge lernlogisch stimmig? Das Wesentliche an der Struktur: Sie dient der kognitiven Orientierung und ermöglicht Anbindungen. Wir besprechen Struktur-Komponenten und Struktur-Konzepte und finden eine für Sie passende Form.

  • Vorspann
  • Gliederung
  • Kernaussagen
  • Ziele

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04. Mind Set & Fokus

Ein „optimaler mentaler Modus“ besteht aus einem angemessen hohen Energielevel, positiven Emotionen und unterstützendem, einfachen Denken. Ziel ist die Steuerung dieser inneren Zustände bezogen auf ein Ziel. Gelingt dies, ist unser Verhalten authentisch, erscheint „elegant“. Die Person ist präsent und leistungsfähig.

  • Kognitive Muster
  • Körper-Status
  • Emotionen
  • Kontexte

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05.1. Medien

Das Thema „Medien“ ist komplex und widersprüchlich. Ein Segen sagen die einen, der Wahnsinn sagen die anderen. Zentral geht es um Qualität, Dosis und Funktion der eingesetzten medialen Formate. Schrit für Schritt lernen Sie, die Medien in einer Veranstaltung wirkungsvoll und lernrelevant zu gestalten.

  • Funktion
  • Qualität
  • Dosis
  • Variabilität

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05.2. Anschaulichkeit

Begreifen, zusammenbauen, zerlegen, in die Hand nehmen. Das Gewicht spüren und die Oberfläche abtasten! Vielleicht daran schnuppern? Alle Sinne für das Erfassen des „Gegenstandes“ einsetzen. Es erscheint uns hilfreich und spannend zugleich, "Anschaulichkeiten" zu sammeln und zu nutzen.

  • Maschinen
  • Objekte
  • Substanzen
  • Modelle

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